07.05.2018

Warum sollte man einbruchhemmende Fenster und Türen einbauen lassen?

Mehr Sicherheit durch einbruchhemmende Fenster und Türen

Ein Einbruch ist für jeden Geschädigten ein Alptraum. Stellen Sie sich vor, Sie kommen nach Hause und müssen feststellen, dass während Ihrer Abwesenheit Einbrecher Ihre Wohnung durchwühlt haben und wertvolle Sachen fehlen. Nicht auszudenken, was passieren kann, wenn Sie daheim sind, während eingebrochen wird. Zum finanziellen Schaden kommen bei den meisten Menschen psychische Beeinträchtigungen hinzu, die wir jedem gerne ersparen möchten.

Einbruchhemmende Fenster
Ein Einbruch kann jeden treffen. Man unterscheidet bei den Tätern zwischen meist ungeübten Gelegenheitseinbrechern und hochprofessionellen Einbruchsbanden. Gelegenheitseinbrecher agieren spontan, so kann ein gekipptes Fenster diese Tätergruppe anlocken. Im Gegensatz dazu spionieren Einbruchsbanden, oftmals aus Osteuropa, ganze Wohngegenden aus, bevor Sie zur Tat schreiten. Es kann vorkommen, dass Frauen und Kinder als Bettler getarnt Häuser ausspionieren. In solchen Fällen ist es ratsam, beim Klingeln dieser Menschen durch eine mit Riegel gesicherte Tür oder ein Fenster Anwesenheit zu zeigen. Scheuen Sie sich nicht, direkt die Polizei zu verständigen und die Personen überprüfen zu lassen. Dies signalisiert den möglichen Einbrechern, die hinter den Bettlern stehen, dass sie es mit aufmerksamen Anwohnern zu tun haben.

Beobachten Sie das Wohngebiet mit offenen Augen. Sehen Sie ein Auto mit fremdem Kennzeichen öfter hin und her fahren, sprechen Sie mit Ihren Nachbarn. Im Zweifel ist die Polizei Ihr Ansprechpartner. Leider reicht die Aufmerksamkeit nicht aus, um jeden Einbruch zu verhindern. Einen guten Schutz erreichen Sie durch einbruchhemmende Fenster und Türen.

Welche Sicherheit bieten einbruchhemmende Fenster und Türen?

Die Fenster und Glastüren sind mit Sicherheitsglas ausgestattet und besitzen eine robuste und stabile Rahmenkonstruktion. Abschließbare Griffe bringen zusätzlich Sicherheit. Gerade bei Fenstern im Erdgeschoss sollte immer ein Rolladen vorhanden sein. Einen besonders guten Schutz erreichen Sie mit einem Fenstergitter.

Einbruchhemmende Türen sind besonders verstärkt und halten bei einem Einbruchsversuch bei weitem länger stand als herkömmliche Türen. Zusätzlich kann ein einbruchhemmendes Schloss installiert werden.

Sicherheitsfenster- und türen sind in verschiedene Sicherheitsklassen eingeteilt. Eine hohe Sicherheitsklasse bedeutet, dass die Tür oder das Fenster nur mit Werkzeug überwunden werden kann.

Mit schwerem Werkzeug können theoretisch also auch einbruchhemmende Türen und Fenster aufgebrochen werden. Doch der Einbruch dauert bei weitem länger und ist oft mit Lärm verbunden. Es ist erwiesen, dass es bei den Tätern schnell gehen muss. Je länger sie für ein Objekt brauchen, umso höher ist das Risiko, entdeckt zu werden. In vielen Fällen bleibt es beim Einbruchsversuch, wenn die Tür oder das Fenster nicht innerhalb kürzester Zeit geöffnet werden kann. Ein professioneller Täter kann ein gut gesichertes Haus direkt erkennen und wird sich im besten Fall gleich ein anderes, leichter zu überwindendes Objekt auswählen.

Eine gute Investition: Sperrbügel

Ein Sperrbügel erlaubt, die Haustür erst einmal einen Spalt zu öffen, wenn Sie nicht sicher sind, wer vor der Tür steht. So können Sie zu erkennen geben, dass Sie zuhause sind, ohne dass jemand ungebeten eintreten kann. Diese Bügel sind nicht nur für ältere Personen oder Familien mit Kindern eine gute Sache. Sollte das Schloss der Haustür bei einem Einbruch überwunden werden, stellt der Bügel ein zusätzliches Hindernis dar. Und das wiederum ist Ziel des Einbruchschutzes, den Einbrechern soll die Tat so schwer wie möglich gemacht werden.

Türsicherung im Mehrfamilienhaus

Gerade in Mehrfamilienhäusern sind oft die einzelnen Wohnungen mit normalen Zimmertüren als Eingangstür versehen. Fremde haben es leicht, ins Haus zu kommen. Sie müssen nur warten, bis jemand das Haus verlässt und mit dem Vorwand, jemanden besuchen zu wollen, sind sie drinnen. Den Namen eines Bewohners können sie im Notfall schnell am Briefkasten entnehmen. Im Haus selbst haben sie leichtes Spiel. Sichern Sie aus diesem Grund als Vermieter oder Mieter die Türen zusätzlich. Da irgendwo im Haus immer jemand daheim ist, ist das Risiko, entdeckt zu werden, groß. Der Einbrecher muss also schnell die Tür überwinden und darf dabei keinen allzu großen Lärm verursachen. Eine optimale Türsicherung kann also Einbrüche im Mehrfamilienhaus verhindern.

Sensibilisieren Sie zusätzlich die Bewohner. Es nutzt jedem etwas, nicht einfach die Eingangstür zu öffnen und bei Fremden Personen im Haus aufmerksam zu sein.

Worauf Sie beim Einbau von neuen Türen und Fenstern achten sollten

Greifen Sie nur auf Elemente mit einem Qualitätssiegel zurück. Lassen Sie sich die Bedeutung der Siegel vom Fachmann erklären.

Fenster und Türen sind in Widerstandsklassen eingeteilt. Vor der Einteilung werden sie genau unter die Lupe genommen. Es wird unter anderem geprüft, wie stabil die Rahmenkonstruktion ist und ob es sich um Sicherheitsglas handelt. Mit Hilfsmitteln wird getestet, wie leicht Türen und Fenster zu überwinden sind. Je nach Ergebnis erfolgt die Eingruppierung in die jeweilige Klasse.

Die Bedeutung der Widerstandsklassen

Die Klassen haben die Bezeichnung RC1 bis RC6. RC ist die Abkürzung resistance class, der englische Begriff für Widerstandsklasse.

Wurde ein Fenster in RC1 eingestuft, bedeutet das, dass ein Einbrecher dieses nur mit Hilfe seines Körpers überwinden kann. Er kann also dagegenspringen oder mit der Schulter daran stoßen. Diese Widerstandsklasse ist somit für Wohnhäuser nicht geeignet.

Bei einem Fenster der Klasse RC2 benötigt der Eindringling schon einfaches Werkzeug, etwa einen Schraubenzieher. Bei RC3 wird ein zusätzliches Werkzeug benötigt, dies können zwei Schraubenzieher oder ein Schraubenzieher und ein sogenannter Kuhfuß sein. Ein Fenster der Einstufung RC4 kann nur überwunden werden, wenn der Einbrecher stärkere Werkzeuge bei sich hat, hierbei kann es sich um ein Stemmeisen oder eine Akku-Bohrmaschine handeln.

Noch sicherer sind Fenster der Klasse RC5. Bei einem solchen Element muss der Täter Elektrowerkzeuge einsetzen. RC6 ist die Steigerung, hier werden noch leistungsfähigere Elektrowerkzeuge benötigt als bei RC5.

Beratung vom Fachmann

Grundsätzlich ist jede Öffnung des Hauses eine Schwachstelle. Ziel ist es, diese Stellen recht sicher zu halten. Sie haben nun einen Überblick, welche Möglichkeiten es hinsichtlich einbruchhemmender Fenster und Türen gibt. Am besten lassen Sie sich von einem Fachmann oder von der Polizei beraten, welcher Schutz für Ihr Haus optimal ist. An dieser Stelle zu sparen lohnt sich nicht!

Wir empfehlen eine Beratung vom Fachmann, beispielsweise von diesen Schlüsseldiensten in Wolfsburg auch dann, wenn Sie momentan keine neuen Fenster oder Türen benötigen. Sie können wertvolle Tipps bekommen, wie Sie bestehende Elemente sicherer machen. Es gibt Maßnahmen, die nicht teuer, dafür allerdings sehr effektiv sind.

In einem gut gesicherten Haus können Sie nachts beruhigter schlafen und müssen sich bei Ihrer Abwesenheit weniger Sorgen machen.