30.12.2020

Diese Tricks der Einbrecher sollte man kennen

Einbruchsversuch
Jeder von uns kennt wahrscheinlich die Angst, dass Einbrecher in unser Zuhause eindringen, wertvolle Gegenstände mitnehmen und eine Spur der Verwüstung hinterlassen könnten. Das ist auch nicht weiter verwunderlich, denn immer wieder hört man in den Medien von Gaunern, denen anscheinend jedes Mittel recht ist, um sich auf illegale Weise zu bereichern und die dabei weder vor Betrügereien noch vor dem Eindringen in die Privatsphäre anderer Menschen zurückschrecken.

Man kann jedoch einiges dafür tun, um sich selbst und sein Hab und Gut vor solchen Betrügereien zu schützen. Ein besonders wichtiger Punkt, bspw. neben einer Sicherheitsberatung eines lokalen Schlüsseldienstes in Mannheim und baulichen Sicherheitsvorkehrungen kann es von Vorteil sein, sich mit den Tricks der Einbrecher zu beschäftigen, um so zu verhindern, selbst ein Opfer dieser zu werden. Welche Betrügereien dabei im Moment besonders häufig vorkommen und wie diese genau ablaufen, das und noch einiges mehr rund um das Thema „Einbrechertricks“ erfahren Sie hier.

Wir sind dann mal im Urlaub und Einbrecher haben ihre Chance

Es ist mittlerweile kein Geheimnis mehr, dass Einbrecher vor allem dann gerne zuschlagen, wenn die Eigenheimbesitzer oder Mieter im Urlaub sind. Das liegt in erster Linie daran, dass die Ganoven dann ausreichend Zeit zur Verfügung haben, um den Einbruch zu planen und durchzuführen, ohne Angst davor haben zu müssen, von Ihnen auf frischer Tat ertappt zu werden. Ein Einbrechertrick, der in diesem Zusammenhang immer wieder zum Einsatz kommt ist es, ein Stück Plastik in die Tür zu stecken und nach einiger Zeit nachzusehen, ob sich dieses noch an der gleichen Stelle befindet. Ist das der Fall, sind sich Einbrecher sicher, leichtes Spiel zu haben, da die Tür nicht geöffnet wurde. Es ist daher äußerst wichtig alle Spuren, die auf Ihre Abwesenheit hindeuten könnten, verschwinden zu lassen. Bitten Sie zum Beispiel einen Nachbarn oder einen Freund, regelmäßig ihren Postkasten auszuleeren, die Jalousie zu öffnen und einfach ein bisschen Zeit in Ihren vier Wänden zu verbringen.

Ein weiterer Trick der Langfinger ist es, an verschiedenen Tageszeiten an Ihrer Haustür zu läuten, um so abzuklären, ob jemand zuhause ist oder nicht. Auch in diesem Fall können aufmerksame Nachbarn eine entscheidende Hilfestellung bieten, in dem sie die unbekannten Personen zum Beispiel fragen, ob sie ihnen weiterhelfen können. Natürlich sollten Ihre Nachbarn die vermeintlichen Diebe keinesfalls darüber informieren, dass Sie gerade im Urlaub sind.

Achten Sie ebenfalls darauf, keine Urlaubsfotos oder ähnliches auf Social Media zu posten und warten Sie damit lieber, bis der Urlaub vorbei ist. Auch im Internet sehen sich Langfinger nämlich immer wieder gerne nach neuen potentiellen Opfern um.

Besonders perfide: der Beerdigungstrick

Es ist mit einem normalen Gewissen nicht nachvollziehbar, wie weit manche Ganoven gehen, um an das Hab und Gut anderer Menschen zu gelangen. Ein Trick, bei dem es sich um ein solches Vorgehen handelt, ist der sogenannte Beerdigungstrick. Hierbei bringen Einbrecher mithilfe von Traueranzeigen in Erfahrung, wann und wo eine Beerdigung stattfindet, um während dieser in das Zuhause der Trauergäste einzudringen. Auch in diesem Fall können sich die Einbrecher nämlich ziemlich sicher sein, dass die Familienmitglieder der verstorbenen Person außer Haus sind und sie somit völlig ungestört agieren können.

Damit Ihnen eine solche Scheußlichkeit nicht widerfährt sollten Sie und Ihre Liebsten unbedingt darauf verzichten, der Traueranzeige eine Postanschrift beizufügen. Geben Sie stattdessen die Adresse des zuständigen Bestattungsinstitutes und vereinbaren Sie, dass alle Briefe sowie Beileidsbekundungen im Anschluss an Sie weitergeleitet werden.

Die Geheimsprache unter Einbrechern – Gaunerzinken

Vor allem in den letzten Jahren kann von der Polizei ein ganz eindeutiger Trend ausgemach werden, wenn es um Einbrüche geht und dabei handelt es sich um die „Gaunerzinken“. Darunter werden Markierungen verstanden, die an Hauswänden oder auch an Türen zu finden sind und auf den ersten Blick einen völlig belanglosen Eindruck machen. In Wahrheit handelt es sich hierbei jedoch um eine Art Geheimsprache unter Verbrechern. Wurde das Haus bereits beobachtet und zum Beispiel ein Zeitfenster eruiert, in dem alle Bewohner eines Hauses unter der Woche immer arbeiten sind, kann dies mit einem solchen Gaunerzinken festgehalten werden. Aber auch Warnungen werden auf diesem Wege vermerkt, falls das Haus über eine Alarmanlage verfügt oder ein Wachhund die Immobilie beschützt.

Sollten Sie also plötzlich ein kleines Kreuz, einen Kreis oder ein ähnliches Zeichen an Ihrer Hauswand beziehungsweise Ihrer Eingangstür entdecken, informieren Sie umgehend die Polizei und stellen Sie sicher, dass das Symbol entfernt wird beziehungsweise kümmern Sie sich selbst darum. Die Verwendung von Gaunerzinken ist meist ein sicherer Hinweis darauf, dass es sich hier um professionell organisierte Einbrecher handelt.

Einbrecher

Wissen schützt vor Einbrechern

Viele Menschen möchten sich mit einem möglichen Einbruch in ihre eigenen vier Wände gar nicht beschäftigen, allerdings kann das Wissen über die Einbrechertricks maßgeblich dazu beitragen, dass eine solche kriminelle Aktion bereits im Vorhinein verhindert werden kann.
Natürlich ändern sich diese Tricks jedoch immer wieder und wenn Sie einen Einbruch wirklich verhindern wollen, ist die Installation einer passenden Alarmanlage bestimmt die richtige Wahl. Mit einer solchen können Sie Ihr Zuhause effektiv schützen und dafür sorgen, dass selbst gewiefte Einbrecher bei Ihnen keine Chance haben.



Autor: Jürgen Frenzel

Autor: Jürgen Frenzel

ist Schlüsseldienstler aus Leidenschaft und auch im Web ist er zuhause und publiziert
gerne Artikel über die Themen Sicherheitstechnik, Einbruchschutz und Schlüsseldienste.